Biogasanlage FarMethan: Für Landwirtschaftliche Betriebe passgenau für Ihren Hof (75kw 99kw 150kw oder mehr)

An Morgen denken

Die FarMethan Biogasanlage für eine zukunftsorientierte Landwirtschaft

Für viehhaltende Betriebe wie Milchbauern, Geflügel-, Bullen- und Schweinemastbetriebe, Pferdehalter und Rinderzüchter bedeutet der Bau und Betrieb einer FarMethan Biogasanlage neue, nachhaltige Einkunftsmöglichkeiten. Dabei wird der Einsatz von Gülle und Mist im aktuellen EEG besonders gefördert. Ob 75kw, 99kw, 150kw oder mehr – wir planen und bauen Ihre FarMethan Biogasanlage individuell nach Ihrer betrieblichen Situation und Verfügbarkeit der Substrate.

Weiterhin gefördert

Gülle- und Mistanlagen

Die Verwertung von Futterresten, Festmist, Rinder- oder Schweinegülle in der eigenen Biogasanlage stärkt die Wirtschaftlichkeit, Wettbewerbsfähigkeit und Zukunftsfähigkeit Ihres landwirtschaftlichen Betriebs. Denn mit dem Einsatz vorhandener Substrate zur Energieerzeugung in der eigenen Hofbiogasanlage profitieren Sie direkt von den Regelungen aus dem Energieeinspeisungsgesetz (EEG). Das EEG garantiert in seiner aktuellen Fassung Betreibern von Biogasanlagen mit angeschlossenem Blockheizkraftwerk (BHKW) bis zu einer Leistung von 150 kW die maximale Vergütung.

Als Biogas-Pionier und Biogasanlagen-Hersteller hat ÖKOBIT über 22 Jahre lang Erfahrung mit Biogas- und Biomethan-Projekten aller Größenordnungen gesammelt. Wir engagieren uns aktiv in der Biogasforschung und der Entwicklung von Biogasanlagen sowie Komponenten für die Produktion, Aufbereitung und Nutzung von Biogas. Im Mittelpunkt stehen dabei die Rentabilität, der zusätzliche wirtschaftliche Nutzen für unsere Kunden sowie die umweltfreundlichen Erzeugung von Strom und Wärme.

Erfahrungsbericht:

Andreas Meyers

Landwirt Andreas Meyers berichtet, ein Jahr nach der Inbetriebnahme seiner 75 kW Biogasanlage, über seine bisherigen Erfahrungen, über die Rentabilität und die technischen Komponenten seiner ÖKOBIT Biogasanlage.

Die Anlage wird ausschließlich mit Rindergülle und Rindermist aus der eigenen Milchkuhherde betrieben und produziert ca. 643.000 kWh Strom pro Jahr.

Die FarMethan Biogasanlage

Sie verfügen über Gülle, Festmist und/oder Futterresten? Dann ist unser System FarMethan das richtige für Sie. FarMethan-Anlagen von ÖKOBIT erwirtschaften auf der Basis geringer Betriebskosten und eines geringen Arbeitsaufwandes zusätzliche Erlöse für Ihren landwirtschaftlichen Betrieb. Und sie heben sich von vergleichbaren Produkten durch ein hervorragendes Preis-Leistungsverhältnis ab. Das FarMethan-Konzept basiert auf über 22 Jahren ÖKOBIT-Erfahrung in der Gülle- und Mistvergärung und zeichnet sich durch eine kurze Bauzeit von nur 6 Wochen, eine hohe Auslastung im Betrieb und Leistungsreserven aus. Die Anlage wird während der Erdarbeiten komplett vorgefertigt und kann unkompliziert in die bestehende Infrastruktur Ihres Betriebs eingebunden werden.

Hochwertige Anlagenausstattung

Besonderen Wert haben wir bei der Konzeption auf Zuverlässigkeit und Langlebigkeit gelegt. Neben robusten Komponenten aus Edelstahl (u.a. Heizung, Mittelstütze, Misteintrag) werden verstellbare, schubstarke und effiziente Rührwerke sowie hochwertige Tragluftdächer eingesetzt. Eine intuitive, bedienerfreundliche Steuerung mit Notstromkonzept, Stromlastmanagement, Wartungsservice sowie Tagesbericht steuert und überwacht die Anlage vollautomatisch. Das Konzept ist der Garant für eine wirtschaftliche Betriebsweise mit niedrigen Wartungs-, Instandhaltungs- und Energiekosten. Zum Einsatz kommen Gas-Otto-Blockheizkraftwerke mit einem hohen Wirkungsgraden. Abgerundet wird das FarMethan-Konzept durch eine effiziente Entschwefelung mit Filter, Gurt- und Feinnetz-Unterkonstruktion sowie einer automatischen Fackel.

Sicher und umweltfreundlich

Mit Nachhaltigkeit und Wirtschaftlichkeit punktet FarMethan auch beim Wärmekonzept: Überschüsse können zur Beheizung des Wohnhauses durch Einsatz einer temperaturüberwachten VA-Heizung mit hohem Wärmeeintrag und passender Isolierung genutzt werden.

Im Interview

Martin Verbücheln, Betreiber einer 75KW Biogasanlage

Ein Jahr nachdem sich die Verbücheln KG aus Hamminkeln für den Bau einer 75KW Biogasanlage entschieden hat, berichtet Martin Verbücheln im Videointerview über seine bisherigen Erfahrungen.

Die Verbücheln KG beschäftigt 4 Mitarbeiter und hält aktuell 400 Stück Milchvieh

Fakten und Vorteile

  • Substratflexibel, hoher Mistanteil möglich
  • intuitives Industrieprozessleitsystem mit Lastmanagement und Servicemodul
  • sichere Wärmeversorgung durch temperaturüberwachte Edelstahlheizung
  • robuste Paddel- und Stabrührwerke mit außen liegenden Motoren
  • Kurze Bauzeit durch hohen Vorfertigungsgrad und schnelle Inbetriebnahme
  • langlebiges Tragluftdach mit verschraubtem Klemmschienensystem, Edelstahl Mittelstütze, Entschwefelungsnetz und effektivem ÖKOBIT Entschwefelungsfilter
  • geräumiges Technikmodul
  • Langjährig bewährtes System
  • einfache Integration vorhandener Behälter möglich
  • automatischer Betrieb
  • geringe Betriebskosten, geringer Arbeitsaufwand
  • Wärmenutzung für den Eigenbedarf z.B. im Wohnhaus, Betriebsgebäude etc.
Aktuelle Broschüre
1
Dosierer
2
Fermenter
3
Technikmodul
4
BHKW
5
Gärrestlager

Fragen Sie uns an!

Sie interessieren sich für eine Biogasanlage? Gerne informieren wir Sie über alle technischen und wirtschaftlichen Aspekte beim Bau und Betrieb Ihrer eigenen Anlage – bei Ihnen vor Ort oder auf einer unserer bereits realisierten Biogas- oder Biomethananlagen. ÖKOBIT wird getragen von Menschen mit Begeisterung für Bioenergie. Wir freuen uns auf Ihren Anruf!
Montag bis Freitag zwischen 8.00 h bis 17.00 h

Wir freuen uns auf Ihren Anruf:
Montag bis Freitag zwischen 8.00 h bis 17.00 h

Ihr Ansprechpartner:

Florian Pelzer
Leitung Vertrieb

Tel. +49 6502 93859-0
Fax +49 6502 93859-29
info(at)oekobit-biogas.com

Technik

So funktioniert eine Biogasanlage

Biogas wird durch den biologischen Abbau von Biomasse erzeugt. In kleineren Biogasanlagen besteht der Input meist aus landwirtschaftlichen Substraten wie Gülle und Mist oder Futterresten. In größeren Anlagen werden auch Energiepflanzen (Mais, GPS, Zuckerrüben, etc.), Rasenschnitt, verschiedene Stroharten wie beispielsweise Maisstroh, Speisereste und Abfälle aus der Lebensmittelherstellung eingesetzt.

Das Substrat wird in den luftdicht abgeschlossenen beheizten Gärbehälter, den Fermenter, eingespeist. Rührwerke im Behälter sorgen für eine gleichmäßige Verteilung der Biomasse und verhindern Sink- und Schwimmschichten, die den Gasgewinnungsprozess und die Anlagenfunktion stören könnten. Durch die Vergärung im Fermenter entsteht Biogas.  Der Biogasprozess im Detail.

Das gewonnene Biogas wird von einem flexiblen Dach über dem Fermenter aufgefangen und anschließend durch Rohrleitungen, die nebenbei für eine „Trocknung“ des Gases sorgen, zum BHKW weitergeleitet. Das Kraftwerk übernimmt die Stromproduktion, bei der naturgemäß auch Wärme entsteht. Ein Teil dieser Prozess-Abwärme wird zur Beheizung des Fermenters in die Biogasanlage zurückgeleitet. Der Rest kann zur Beheizung von Betriebs- und Wohngebäuden vor Ort eingesetzt oder in ein bestehendes Wärmenetz eingespeist werden. Der energetische Input aus landwirtschaftlichen Nebenprodukten wird also optimal genutzt, es geht kaum etwas verloren. Weiterhin können Gärreste als hochwertiger Dünger weiterverwendet werden. Kein Wunder also, dass Biogas eine wichtige Rolle bei der Energiewende spielt. Ein Vorteil gegenüber anderen Erneuerbaren Energien ist dabei, dass Biogas ohne Umwandlung in einen anderen Energieträger gespeichert und bedarfsgerecht eingesetzt werden kann.

Der mit Hilfe von Biogas im BHKW produzierte Strom wird direkt ins öffentliche Netz eingespeist, wofür der Betreiber der Biogasanlage eine Vergütung nach dem EEG erhält. Möglich ist alternativ oder zusätzlich eine Veredelung des gewonnenen Biogases zu Biomethan für die direkte Einspeisung ins öffentliche Erdgasnetz. Biomethan kann ebenfalls als regenerativer Kraftstoff vor Ort eingesetzt werden.

Vorteile und Herausforderungen beim betreiben einer Biogasanlage

Für Landwirte gibt es viele gute Gründe, eine eigene Biogaskleinanlage zu betreiben: Vorhandene Ressourcen (Gülle, Futterreste) können genutzt werden, um einen wirtschaftlichen Mehrwert zu erzielen und den Betrieb mit einem neuen, energiewirtschaftlichen Zweig zukunftsfest zu machen. Zudem leistet jede Biogasanlage einen Beitrag zur angestrebten Energiewende: Die Produktion von Biogas ist umwelt- und klimafreundlich. Neben einer Minimierung von Treibhausgasen (CH4, CO2 etc.) fördert die Vergärung von Gülle auch den aktiven Grundwasserschutz und den Klimaschutz.

Energiewirte brauchen zuverlässigen Support

Aber natürlich gehen mit dem Betrieb einer Biogasanlage für Landwirte auch ein paar Herausforderungen einher. Dazu zählt die intensive Auseinandersetzung mit dem neuen Betriebszweig, wie zum Beispiel Vermarktungsmöglichkeiten, gesetzlichen Vorgaben für die Einspeisung, für den Emissionsschutz und die Inputzusammensetzung sowie die Auswahl des besten Systems für eine maximale Rentabilität Ihrer Anlage. In allen diesen Aspekten stehen wir bei ÖKOBIT Ihnen selbstverständlich gern von Anfang an beratend zur Seite.

Biogasproduktion ohne Monokultur

Biogas- bzw. Biomethananlagen leisten ohne Zweifel einen wichtigen Beitrag zur klimafreundlichen Energieerzeugung. Doch sie sind in der Vergangenheit auch in die Kritik geraten. Hiervon betroffen waren insbesondere Betreiber von Großanlagen, die extra für die Energieerzeugung angebauten Mais einsetzen und dafür große Teile ihrer Flächen monokulturell bewirtschaften. Der Gesetzgeber hat diese Entwicklung bislang durch seine Einspeisvergütungspolitik gefördert. Mit dem EEG 2017 hat er aber bereits durch eine schrittweisen Reduktion des erlaubten Mais-/Getreidekornanteils im Substrat darauf reagiert. Für Sie als Betreiber einer kleinen Güllebiogasanlage ist dieser Punkt  nicht weiter relevant, sofern Sie in Ihrer Anlage tatsächlich vor allem Gülle und Futterreste in verwertbare Energie umwandeln.

Eine weitere Neuregelung betrifft den gemäß EEG erlaubten Anteil an Mais und Getreidekorn im Substrat. Mit Beginn des Jahres 2017 wurde er von 60% auf 50% im Jahr abgesenkt, ab 2019 gelten 47% und ab 2021 darf der Anteil nur noch 44% betragen. Der Nachweis erfolgt jährlich durch Vorlage einer Kopie des Einsatzstofftagebuchs und dem Bericht eines Umweltgutachters. Landwirtschaftliche Betriebe, die ihre Anlagen ausschließlich mit Mist, Gülle und Futterresten „füttern“, sind also im Vorteil. 75 kW-Anlagen von ÖKOBIT sind genau für diesen Input optimiert.

Biogasproduktion ohne lästige Gerüche

Vielfach kritisiert wurde in der Vergangenheit die mit der Gülleausbringung einhergehende Geruchsbelästigung in der Umgebung. Die in der Biogasanlage vergorene Gülle (Gärsubstrat) ist bei der späteren Ausbringung auf dem Feld viel geruchsärmer und leichter auszubringen. Des Weiteren kann dieser hochwertige Dünger so viel schneller durch die Pflanzen aufgenommen werden

Biogasanlagen-Service 24/7
Maximale Verfügbarkeit für Ihre Biogasanlage

ÖKOBIT  bietet Betreibern von Biogasanlagen deutschlandweit rund um die Uhr einen schnellen, hoch professionellen Service. Sie entscheiden, ob Sie einen Wartungsvertrag mit uns abschließen und damit sicherstellen, dass Ihre Anlage kontinuierlich Hochleistungen bringt – oder ob Sie Einzelwartungen und im Notfall Serviceeinsätze bei uns in Auftrag geben. So oder so garantieren wir für eine zügige Ersatzteilversorgung aus unseren Beständen, einen effizienten Einsatz unsereres Profi-Serviceteams und damit minimale Stillstandzeiten für Ihre Anlage. Der Anlagenservice erfolgt durch die greentec service gmbh