NawaRo mit GülleNawaRo mit GülleNawaRo mit GülleNawaRo mit Gülle
 

Biogasanlagen mit NawaRo und Gülle-Vergärung

Spitzentechnologie für NawaRo Biogasanlagen mit Gülle-Vergärung von ÖKOBiT. Biogasanlagen, die nachwachsende Rohstoffe (NawaRo) und Gülle vergären, haben sich seit der Novellierung des EEG bereits in zahlreichen Projekten bewährt. ÖKOBiT setzt hier insbesondere auf das kombinierte Durchfluss-Speicher-Verfahren in mesophiler Nassvergärung. Ein ergiebiges und zudem erprobtes Verfahren, welches sich auf dem höchsten Entwicklungsstand der aktuellen Biogastechnik befindet.

Nicht umsonst gehört das Durchfluss-Speicher-Verfahren zu der am häufigsten in Deutschland eingesetzten Verfahrenstechnik für NawaRo Biogasanlagen mit Gülle-Vergärung. Die Biogasanlagen von ÖKOBiT überzeugen darüber hinaus durch eine kostengünstige und kompakte Bauweise mit minimalen Wärmeverlusten. Das Ergebnis ist eine überdurchschnittliche Gasproduktion und eine beträchtliche Faulraumauslastung für maximalen Ertrag.

Biogasanlagen, die NawaRo und Gülle verwerten sind insbesondere für Landwirte mit einem großen Viehbestand von Schweinen, Rindern oder Hühnern ein sicheres Standbein. Vor allem der „NaWaRo-Bonus“ des Erneuerbare-Energien-Gesetz schafft Investitionssicherheit und finanzielle Anreize um aus Wirtschaftsdünger wie Gülle oder Mist Strom herzustellen.

Die Biogasanlagen Komponenten im Detail:

Vorgrube

  • Sichere, robuste und langlebige Spannbetonbehälter
  • Robustes und präzise abgedichtetes Betonfundament
  • Zuverlässige Leckerkennungseinrichtung
  • Tragfähige und stabile Deckenkonstruktion
  • Zeitgemäße und effiziente Pumptechnik, auf Wunsch oder bei Bedarf auch mit zusätzlichem Tauchmotorrührwerk

Gasspeicher

  • Doppelmembrane für doppelte Sicherheit und Langlebigkeit (äußere Folie dient dem UV- und Wetter-Schutz, die innere Folie als Gasspeicher)
  • Innovative, wartungsfreundliche Gasspeicher- Abdichtung
  • Stützgebläse, optimaler Speicher und widerstandsfähige Form bei Wind und Regen
  • Kontinuierliche Gasmengenkontrolle

Fermenter

  • Sichere, robuste und langlebige Spannbetonbehälter
  • Robustes und präzise abgedichtetes Betonfundament
  • Hochwertige Edelstahlheizung
  • Tragfähige und stabile Mittelstütze
  • Holz-Balkendecke für optimale Entschwefelungsergebnisse
  • Alle Durchbrüche 100% gasdicht
  • Freier Überlauf anstelle Pumpenbetrieb (wenn standortbedingt möglich)
  • Reine Tauchmotor-Rührwerke oder  Tauchmotor-Rührwerk und 1 Langachs-Rührwerke oder kombinierte Rührtechnik nach Art und Menge des Input-Substrat und der Behältergröße)

Nachgärer

  • Sichere, robuste und langlebige Spannbetonbehälter
  • Robustes und präzise abgedichtetes Betonfundament
  • Zuverlässige Leckerkennungseinrichtung
  • Tragfähige und stabile Mittelstütze
  • Holz-Balkendecke für optimale Entschwefelungsergebnisse
  • Alle Durchbrüche 100% gasdicht
  • Freier Überlauf anstelle Pumpenbetrieb (wenn standortbedingt möglich)
  • Optimale Durchmischung durch Tauchmotor-Rührwerk
  • Mit dem Gasspeicher des Fermenters verbunden, dadurch höhere Betriebsicherheit und Flexibilität für den Betreiber beim täglichen Anlagenhandling

Gärrestlager

  • Sichere, robuste und langlebige Spannbetonbehälter
  • Robustes und präzise abgedichtetes Betonfundament
  • Zuverlässige Leckerkennungseinrichtung
  • Freier Überlauf anstelle Pumpenbetrieb (wenn standortbedingt möglich)
  • Taumotorrührwerk zur Vermeidung von Schwimm- und Sinkschichten
  • Vielfach bewährte Rührwerkstechnik

BHKW

  • Standardisierte Betriebsgebäude für BHKW sichern geringe Investitionskosten
  • Speziell modifizierte Gas-Otto-BHKW für maximale Wirkungsgrade
  • Gaskühlung zur Kondensatabscheidung (konventionell im Boden oder in separaten Betriebsgebäude)
  • Standortbedingte Schalldämmung möglich

Substratführung

  • Schneckensystem (Verwendung von Eintragschnecken)
  • Minimaler Pumpeneinsatz für geringen Eigenenergieverbrauch
  • Betreute Substrat-Umstellungen möglich

Anlagentechnik und Verfahrensbeschreibung

Die ÖKOBiT Biogasanlagen für NawRo- und Gülle-Vergärung bestehen standardmäßig aus Fermenter, Nachgärer und Gärrestlager. Im Idealfall können bereits bestehende Lager oder Vorgruben sinnvoll in das Biogasanlagen-Konzept integriert werden.

Bei dieser Biogasanlagen-Technik wird der Fermenter kontinuierlich bei einer Temperatur von 40°C betrieben und ist ständig gefüllt. Die Temperatur des Fermenters wird durch eine separat montierte Edelstahl-Wandheizung konstant gehalten.

Die Behälter werden alle aus hochwertigem Stahlbeton (C 35/45) gefertigt. Dabei handelt es sich um werkseitig vorgefertigte Elemente, die vor Ort zusammengesetzt, verspannt und verpresst werden (Monolithischer Spannbetonbehälter). Eine zusätzliche Beschichtung des Gasraumes im Fermenter und Nachgärer ist aufgrund der hochwertigen Betonqualität nicht erforderlich.

Die dem Prozess zugeführte Gülle wird in einer Vorgrube gesammelt und in einer dem Prozess angepassten Menge täglich in mehreren Chargen mithilfe einer Gülle-Pumpe zugeführt. Da in der Gülle aber ebenfalls die am anaeroben Abbau der organischen Substanz beteiligten Mikroorganismen enthalten sind, dient sie darüber hinaus der Stabilisierung des Gärprozesses. Außerdem ist in der Gülle, wenn auch in geringer Konzentration, energiereiche organische Trockensubstanz vorhanden.

Die nachwachsenden Rohstoffe (je nach Standort Ganzpflanzensilage, Maissilage, Grassilage oder Mischsaaten wie beispielsweise Sonnenblumen mit Mais, aber auch Sudangras, etc., ebenfalls siliert) werden in einem Fahrsilo gelagert und täglich einmal in den Feststoffdosierer gefüllt. Vom Feststoffdosierer wird der Fermenter mehrmals täglich in festgelegten Chargen automatisch mit Feststoffen beschickt.

Alle Befüllvorgänge werden von einer speicherprogrammierbaren Steuerung (SPS) automatisch gesteuert. Ebenfalls automatisch gesteuert sind die Rührintervalle des Schnellläufers (Tauchmotorrührwerk) und des Langsamläufers (Langachsrührwerk) im Fermenter, welche für eine ausreichende Homogenisierung des Gärsubstrats sorgen und Sink- und Schwimmschichten verhindern.

Dieselbe Menge Substrat, die in den Fermenter gefüllt wird, läuft über den freien Überlauf vom Fermenter in den Nachgärer. Dieser dient zur Erhöhung der Energieausbeute aus dem Gärsubstrat. Auch die Gefahr von Kurzschlussströmen (d.h. kürzlich eingebrachtes Substrat gelangt unvergoren in das Gärrestlager) ist durch die Installation eines Nachgärers minimiert.

Homogenisiert wird der Nachgärer mithilfe eines Tauchmotorrührwerks. Die Installation eines Langachsrührwerks ist durch den bereits fortgeschrittenen Abbau der organischen Substanz nicht mehr notwendig. Eine Heizung ist im Nachgärer ebenfalls nicht mehr von Nöten, da das überlaufende Gärsubstrat eine Temperatur von 40°C hat und der Nachgärer, wie auch der Fermenter, vollständig wärmegedämmt ist. Der Nachgärer kann auf Wunsch oder bei Bedarf, z.B. im Zuge einer Anlagenerweiterung, mit zusätzlicher Rührtechnik und einer Heizung nachgerüstet werden.

Ebenso wie das Gärsubstrat über den freien Überlauf vom Fermenter in den Nachgärer fließt, gelangt Gärrest vom Nachgärer in das Gärrestlager. Ein eigenes Tauchmotor-Rührwerk im Gärrestelager sorgt dafür, dass der Gärrest vor dem Ausbringen auf die landwirtschaftlichen Flächen homogenisiert wird.

Die Düngewirkung des Gärrestes liegt über dem der Gülle, da durch den Abbau der organischen Substanz die gebundenen Nährstoffe bereits mineralisiert sind und somit die Pflanzenverfügbarkeit zugenommen hat.

Biogasanlagen mit NawRo- und Güllevergärung sind auf aktuell und zukünftig verfügbare Inputstoffe (Gülle und NawaRo) zugeschnitten und auf den jeweiligen Standort individuell angepasst. Wir sprechen deswegen von standortspezifischen Unikaten, welche aus bewährten Modulen gefertigt werden.

Das im Fermenter und Nachgärer produzierte Biogas wird über dem jeweiligen Behälter in einem sogenannten Doppelmembran-Gasspeicher sicher zwischengelagert. Der Doppelmembran-Gasspeicher, auch Tragluftdach genannt, besteht aus einer inneren PVC-Gasspeichermembran, welche durch eine äußere, wetterfeste PVC-Bahn vor Wind und Wetter geschützt wird. Mittels eines Stützluftgebläses wird das Tragluftdach ständig in Form gehalten, so dass das Dach insgesamt gegen Sturm und Schneelasten weitgehend unempfindlich ist.

Über ein Rohrleitungssystem aus PEHD-Rohren gelangt das Biogas über eine von ÖKOBiT speziell entwickelte Kondensatabscheidevorrichtung zum Biogasverbraucher. Dies kann beispielsweise ein Blockheizkraftwerk mit Gas-Otto-Motor sein, welches über einen Verbrennungsmotor einen Generator antreibt, welcher elektrischen Strom produziert, der in das öffentliche Stromnetz eingespeist wird und gemäß dem EEG (Erneuerbare-Energien-Gesetz) vom Netzbetreiber zu vergüten ist. Des Weiteren steht dem Kunden mit der Gasaufbereitung von Biogas auf Erdgasqualität mittels Druckwasserwäsche (DWW) und der anschließenden Gaseinspeisung in ein Erdgasnetz ein interessanter Verwertungsweg offen.

Gerne stehen wir Ihnen für weitere Fragen und Auskünfte zur Verfügung.

ÖKOBiT Biogasanlagen überzeugen durch:

  • Geringe Investitionskosten
  • Gütegesicherte Qualität
  • Betriebsgerechte Planung
  • Einbindung von bestehenden (betrieblichen) Strukturen
  • Standortgerechte Dimensionierung
  • Flexible Behältergrößen
  • Skalierbare und erweiterbare Konzepte
  • Flexible Input-Substrat Vergärung
  • Wartungsarme und wartungsfreundliche Komponenten
  • Automatische und sichere Befüllung
  • Hochwertige Gasabdichtung
  • Konstant hohe Gaserträge und hohe Prozess-Stabilität
  • Optimale Entschwefelung
  • Minimalen Eigenenergiebedarf
  • Konstruktionsbedingte Vermeidung von Schwimm- und Sinkschichten
  • Durchschnittlich über 8000 Volllaststunden pro Jahr

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Technische Details

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Biogas-Potential-Check

100% Sicherheit

ÖKOBiT baut Biogasanlagen nach höchsten Qualitäts- und Sicherheitsvorschriften für maximale Gaserträge und zufriedene Betreiber. RAL zertifiziert, mit dem Gütesiegel „Biogas-Anlagen-Bau" 629.


ÖKOBiT ist mit dem RAL Gütezeichen für Biogas-Anlagen-Bau ausgezeichnet

ÖKOBIT ist nach  §19 l WHG TÜV zertifiziert

ÖKOBiT ist Mitglied im Fachverband Biogas e.V.

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